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Square Idee Mode: Kunst oder Geschäft?

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In fünfzig Jahren hat sich die Mode zu einer der mächtigsten Industrien der Welt entwickelt. Große Unternehmen haben Modehäuser gekauft und Luxuskonsortien kreiert. Auswechselbare Modeschöpfer sind zu den Handwerkern dieses super lukrativen Geschäfts geworden. Die Anthropologin Giulia Mensitieri und Olivier Saillard, Modehistoriker und ehemaliger Museumsdirektor, im Widerstreit.

Mannequins, die in Kleidung paradieren, die wir niemals kaufen können, das ist das landläufige Image von der Mode. Es ist ein unzugänglicher Traum für die meisten, aber es löst keinen Ärger aus, während der Zauber wirkt. Ein bisschen wie die Gemälde von Museen und Kunstgalerien, die wir nie zu Hause hängen können. Aber noch mehr, weil Mode von Körper und Verführung handelt. In 50 Jahren hat sich die Mode zu einer der mächtigsten Industrien der Welt entwickelt. Große Unternehmen haben Modehäuser gekauft und Luxuskonsortien kreiert, die selbst in Zeiten der Finanz- oder Wirtschaftskrise nur Wachstum kennen. Auswechselbare Schöpfer sind zu den Handwerkern dieses super lukrativen Geschäfts geworden. In diesem Bereich hat die Globalisierung den Firmen auf die Sprünge geholfen. Wenn Mode eine Welt der hohen kommerziellen Strategie ist, die auf Schönheit basiert, ist die Rückseite des Dekors weniger glamourös. Abgesehen von den großen Namen, die international im Umlauf sind, sind Arbeitsplatzunsicherheit, niedrige oder keine Löhne üblich. Mode und die Härte des Neoliberalismus - darum geht es in der Untersuchung, die gerade die Anthropologin Giulia Mensitieri veröffentlicht hat. Ihr gegenüber spricht Olivier Saillard, Modehistoriker und ehemaliger Direktor des Palais Galiera, dem Modemuseum der Stadt Paris, über diese Veränderungen. Und man fragt sich, ob die Schöpfung immer noch auf der Tagesordnung steht ...

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